Eufy C15 vs E15 vs E18: Welcher Mähroboter für deinen Garten?

Redaktion

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Eufy ist die Smart-Home-Marke von Anker – bekannt für Akkus, Saugroboter und Überwachungskameras. Mit der 2025 gestarteten Mähroboter-Linie ist der Hersteller inzwischen auch im Garten angekommen, und 2026 stehen drei Modelle nebeneinander im Regal: der C15 als Einstieg, dazu E15 und E18 mit mehr Fläche, mehr Steigfähigkeit und – beim E18 – GNSS-Unterstützung. Alle drei mähen kabellos, ohne Begrenzungsdraht und ohne fest installierten RTK-Mast. Doch die Unterschiede bei Fläche, Ausstattung und Preis sind erheblich – und genau die entscheiden darüber, welches Modell zu deinem Garten passt.

In diesem Vergleich schauen wir uns die drei Modelle im Detail an, stellen ihre technischen Daten gegenüber und geben eine klare Empfehlung nach Gartengröße und Budget. Vorab eine Einordnung: Alle drei nutzen Eufys TrueVision-Kameranavigation mit KI-Auswertung. Der C15 ist die abgespeckte, deutlich günstigere Variante für kleine Gärten, während E15 und E18 mit Präzisions-Kantenschnitt, 40 % Steigfähigkeit und mehr Fläche die gehobene Ausstattung bilden.

Eufy C15: der Einstieg für kleine Gärten

Der eufy C15 Mähroboter ist das günstigste der drei Modelle und richtet sich an Besitzer kleiner Gärten. Laut Herstellerangaben mäht er Flächen bis 500 m² und navigiert über das TrueVision-Kamerasystem mit KI-gestützter Umgebungserkennung. Das genügt, um sich in überschaubaren Gärten zu orientieren – ohne Begrenzungsdraht, ohne RTK-Antenne und ohne aufwendige Installation: Der Roboter kartiert den Garten selbstständig.

Auch die Tiererkennung ist an Bord: Wie die größeren Modelle soll der C15 laut Herstellerangaben Igel und andere Kleintiere erkennen und ihnen ausweichen.

Stärken: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für den Einstieg attraktiv – mit einer UVP von 899 EUR liegt der C15 deutlich unter E15 und E18, im Handel ist er immer wieder auch darunter zu sehen. Die Einrichtung ohne Draht und ohne RTK-Mast ist unkompliziert, und für kleine Rasenflächen liefert die TrueVision-Navigation eine moderne technische Basis.

Grenzen: Hier muss man ehrlich sein. Die Flächenleistung von 500 m² ist klein – für mittelgroße oder große Gärten ist der C15 schlicht nicht gemacht. Zur Steigfähigkeit macht Eufy keine mit E15/E18 vergleichbaren Angaben – für Hanggärten sind die größeren Modelle die sicherere Wahl. Und: Wie alle drei Modelle ist der C15 noch vergleichsweise neu, belastbare Langzeiterfahrungen über mehrere Saisons hinweg fehlen entsprechend.

Geeignet für: Kleine, überwiegend ebene Gärten bis 500 m² ohne nennenswerte Hanglagen. Wer einen kompakten Stadtgarten hat, findet im C15 einen passenden Einstieg – mehr dazu in unserer Übersicht zu Mährobotern für kleine Gärten.

Preis: UVP 899 EUR (mit Garage 999 EUR, laut Herstellerangaben)


Eufy E15: die Mittelklasse mit Kantenschnitt

Der Eufy E15 Mähroboter ist der Schritt in die gehobene Ausstattung. Der Preis liegt laut Herstellerangaben bei rund 1.199 EUR – dafür gibt es spürbar mehr Fläche und Funktionen.

Im Zentrum steht TrueVision mit zwei Frontkameras, kombiniert mit KI-gestützter Auswertung. Das Zwei-Kamera-System erfasst die Umgebung räumlich und ordnet Hindernisse zuverlässig ein. Das Ganze funktioniert kabellos – ohne Begrenzungsdraht und, anders als bei vielen Wettbewerbern, auch ohne RTK-Mast. Wer den Unterschied zwischen Kamera-, RTK- und LiDAR-Navigation grundsätzlich verstehen will, findet eine Einordnung in unserem Vergleich der KI-Vision-Mähroboter 2026 sowie im Überblick zur LiDAR-Technologie.

Dazu kommen laut Herstellerangaben ein Präzisions-Kantenschnitt für sauberere Ränder und bis zu 40 % Steigfähigkeit. Die Flächenleistung steigt auf bis zu 800 m², das igelsichere Fahrverhalten ist ebenfalls an Bord.

Stärken: Der Präzisions-Kantenschnitt reduziert die manuelle Nacharbeit am Rand, die 40 % Steigung öffnen die Tür für Gärten mit Gefälle, und die 800 m² Flächenleistung decken die meisten Privatgärten ab. Das igelsichere Fahrverhalten ist ein sinnvoller Pluspunkt für alle, die abends mähen lassen.

Grenzen: Der E15 verzichtet bewusst auf RTK. In sehr stark verwinkelten oder unübersichtlichen Gärten kann die reine Kameranavigation laut Herstellerangaben weniger präzise sein als ein RTK-gestütztes System. Die Fläche ist mit 800 m² für die meisten Privatgärten ausreichend, für große Grundstücke aber zu knapp. Und auch hier gilt: Als neues Modell fehlt dem E15 noch die Langzeiterfahrung über mehrere Mähsaisons.

Geeignet für: Mittelgroße Gärten bis 800 m², auch mit Hanglagen bis 40 % und einer überschaubaren Zahl an Hindernissen oder Beeteinfassungen.

Preis: ca. 1.199 EUR (laut Herstellerangaben)


Eufy E18: für große Gärten mit GNSS-Unterstützung

Der Eufy E18 Mähroboter ist das Spitzenmodell der drei und auf große Flächen ausgelegt. Laut Herstellerangaben mäht er bis zu 1.200 m² und bringt dafür rund 120 Minuten Laufzeit mit – genug, um auch ausgedehnte Rasenflächen in einem Durchgang oder mit wenigen Ladepausen zu bewältigen.

Technisch baut der E18 auf der TrueVision-Navigation auf, ergänzt sie aber um eine entscheidende Komponente: GNSS-Ortung (Satellitennavigation). Während C15 und E15 rein über Kameras navigieren, kombiniert der E18 das Vision-SLAM-Verfahren mit Satellitendaten. Das soll die Orientierung auf großen, offenen Flächen robuster machen, auf denen reine Kameranavigation an ihre Grenzen kommt. Kantenschnitt und ein igel- und tierfreundliches Fahrverhalten sind ebenfalls an Bord, die Steigfähigkeit liegt wie beim E15 bei bis zu 40 %.

Stärken: Die Kombination aus Vision-SLAM und GNSS ist auf großen Flächen die robustere Lösung. Die hohe Flächenleistung von 1.200 m² und die lange Laufzeit machen den E18 zur ersten Wahl unter den drei Modellen für ausgedehnte Gärten. Kantenschnitt und tierfreundliches Fahrverhalten übernimmt er vom E15.

Grenzen: Der E18 ist laut Herstellerangaben das teuerste Modell (ca. 1.599 EUR) – der Aufpreis gegenüber dem E15 lohnt sich vor allem dann, wenn die Fläche es verlangt. Die GNSS-Ortung braucht zudem freie Sicht zum Himmel: Unter dichten Baumkronen oder in stark verschatteten Gartenbereichen fällt dieser Vorteil schwächer aus. Und wie bei C15 und E15 ist auch der E18 ein neues Modell ohne mehrjährige Praxiserfahrung.

Geeignet für: Große Gärten von etwa 800 bis 1.200 m², auch mit Hanglagen bis 40 % und offenen Flächen, auf denen die GNSS-Unterstützung ihre Stärken ausspielt. Eine breitere Auswahl für solche Grundstücke findest du in unserer Übersicht zu Mährobotern für große Gärten.

Preis: ca. 1.599 EUR (laut Herstellerangaben)


Vergleichstabelle: Eufy C15 vs E15 vs E18

KriteriumEufy C15Eufy E15Eufy E18
Maximale Flächebis 500 m²bis 800 m²bis 1.200 m²
NavigationTrueVision (Kamera + KI)TrueVision (2 Kameras + KI)TrueVision Vision-SLAM + GNSS
Max. Steigungk. A.bis 40 %bis 40 %
Kantenschnittpräzises RandmähenPräzisions-KantenschnittKantenschnitt
Laufzeitk. A.k. A.ca. 120 min
TierschutzIgel-Erkennungigelsicherigel- und tierfreundlich
Begrenzungsdrahtnicht erforderlichnicht erforderlichnicht erforderlich
RTK-Mastnicht erforderlichnicht erforderlichnicht erforderlich
Preis (laut Herstellerangaben)UVP 899 EURca. 1.199 EURca. 1.599 EUR

Alle Angaben in dieser Tabelle stammen laut Herstellerangaben von Eufy. Bemerkenswert ist vor allem der Preisabstand: Zwischen C15 und E15 liegen rund 300 EUR – dafür bekommt man mehr Fläche, das Zwei-Kamera-System und die ausgewiesene 40-%-Steigfähigkeit.

Welches Modell für welchen Garten?

Die Wahl hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Gartengröße und Budget. Hier die klare Einordnung.

Nach Gartengröße

  • Bis 500 m², eben, wenige Hindernisse: Der Eufy C15 reicht aus. Wer einen kleinen, überschaubaren Garten hat, zahlt beim E15 oder E18 für Reserven, die er nie nutzt.
  • 500 bis 800 m², auch mit Hanglagen oder Beeteinfassungen: Der Eufy E15 ist die richtige Wahl. TrueVision mit zwei Kameras, Kantenschnitt und 40 % Steigung decken die typischen Anforderungen mittelgroßer Gärten ab.
  • 800 bis 1.200 m², offene oder große Flächen: Der Eufy E18. Die zusätzliche GNSS-Ortung und die lange Laufzeit sind hier kein Luxus, sondern notwendig, damit der Roboter die Fläche zuverlässig und in vertretbarer Zeit abarbeitet.

Nach Budget

  • Günstigster Einstieg: Der C15 für kleine Gärten – mit UVP 899 EUR das mit Abstand günstigste Modell der Linie und für seinen Zweck ausreichend.
  • Größter Mehrwert pro Euro: Der E15. Für rund 300 EUR Aufpreis gegenüber dem C15 bekommt man die Zwei-Kamera-Navigation, Präzisions-Kantenschnitt, 40 % Steigfähigkeit und mehr Fläche. Für die meisten Privatgärten ist das das stimmigste Gesamtpaket.
  • Wenn die Fläche es verlangt: Der E18. Der Aufpreis von rund 400 EUR gegenüber dem E15 ist sinnvoll investiert, sobald der Garten Richtung 1.000 m² und mehr geht – darunter zahlt man für Reserven, die man nicht braucht.

Wer noch grundsätzlicher nach dem passenden Modell sucht und auch andere Marken in Betracht zieht, findet eine breite Einordnung in unserem Mähroboter-Vergleich 2026.

C15 oder doch gleich E15?

Die häufigste Abwägung dürfte zwischen C15 und E15 liegen – deshalb hier die nüchterne Rechnung. Der C15 ist die richtige Wahl, wenn dein Garten wirklich klein und weitgehend eben ist. Dann sparst du rund 300 EUR und bekommst dieselbe kabellose, drahtlose Grundtechnik.

Der E15 lohnt sich, sobald einer dieser Punkte zutrifft:

  • der Garten liegt näher an 800 als an 500 m² oder könnte wachsen,
  • es gibt Hanglagen, für die der C15 nicht ausgewiesen ist,
  • der Garten ist verwinkelt oder hindernisreich – hier spielt das Zwei-Kamera-System seine Stärken aus.

Ein ehrliches Wort zum Schluss dieser Abwägung: Alle drei Modelle sind noch jung am Markt. Belastbare Langzeiterfahrungen zu Haltbarkeit, Ersatzteilversorgung und Software-Pflege über mehrere Saisons hinweg fehlen entsprechend. Wer auf maximale Erfahrungswerte Wert legt, sollte das einkalkulieren und gegebenenfalls auch etablierte Alternativen prüfen.

Fazit

Die Eufy-Linie deckt mit drei Modellen einen breiten Bereich ab – von kleinen Stadtgärten bis zu großen Grundstücken. Der C15 ist der günstige Einstieg für kleine, ebene Gärten bis 500 m². Der E15 ist für die meisten Käufer das stimmigste Angebot: Für rund 300 EUR mehr bringt er Zwei-Kamera-Navigation, Kantenschnitt, 40 % Steigfähigkeit und 800 m² Fläche. Der E18 ist die richtige Wahl, wenn die Fläche es verlangt – seine GNSS-Unterstützung und die lange Laufzeit spielen ihre Stärken auf großen, offenen Flächen aus.

Kurz gesagt: Orientiere dich zuerst an der Gartengröße, dann am Budget. Für die meisten Privatgärten führt der Weg zum E15. Wer deutlich mehr Fläche hat, greift zum E18 – und wer wirklich nur einen kleinen Rasen mähen lässt, fährt mit dem C15 günstig und ausreichend.

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  • TrueVision-Kamera-KI navigiert kabellos – kein Begrenzungsdraht, kein RTK-Mast
  • Günstigster Einstieg in die eufy-Mähroboter-Linie (UVP 899 EUR, mit Garage 999 EUR)
  • Igel- und Tiererkennung (laut Hersteller)
  • Auf Flächen bis 500 m² begrenzt
  • Keine Herstellerangabe zu hoher Steigfähigkeit – für Hanggärten E15/E18 wählen
  • Neues Modell, kaum Langzeiterfahrung
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  • TrueVision mit 2 Frontkameras und KI navigiert kabellos – kein RTK und kein Draht nötig
  • Präzisions-Kantenschnitt für saubere Ränder
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  • Kein RTK – bei stark verwinkelten Gärten weniger präzise
  • Auf Flächen bis 800 m² ausgelegt
  • Neues Modell, Langzeiterfahrung noch gering
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  • TrueVision Vision-SLAM plus GNSS für robuste kabellose Navigation
  • Kantenschnitt für saubere Übergänge am Rand
  • Igel- und tierfreundliches Fahrverhalten (laut Hersteller)
  • Höherer Preis als kleinere Vision-Modelle
  • GNSS-Ortung braucht freie Sicht zum Himmel – unter dichten Bäumen schwächer
  • Neues Modell, Langzeiterfahrung noch begrenzt
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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Hauptunterschied zwischen Eufy C15 und E15?

Der C15 ist das Einstiegsmodell für Gärten bis 500 m², der E15 schafft bis 800 m². Beide navigieren kabellos per TrueVision-Kamera-KI, der E15 setzt dabei auf zwei Frontkameras und bietet zusätzlich einen Präzisions-Kantenschnitt sowie laut Herstellerangaben bis zu 40 % Steigfähigkeit.

Lohnt sich der Aufpreis vom E15 zum E18?

Das hängt vor allem von der Gartengröße ab. E15 und E18 kosten laut Herstellerangaben etwa 1.199 bzw. 1.599 EUR. Der E18 ergänzt die TrueVision-Navigation um GNSS-Ortung und schafft bis zu 1.200 m² mit rund 120 Minuten Laufzeit. Für Gärten bis 800 m² reicht der E15; ab etwa 800 bis 1.200 m² rechtfertigt der E18 seinen Aufpreis.

Brauchen die Eufy-Mähroboter einen Begrenzungsdraht?

Nein. Alle drei Modelle arbeiten laut Herstellerangaben kabellos und ohne verlegten Begrenzungsdraht. Die Grenzen werden per Kameranavigation und App definiert. C15 und E15 nutzen das TrueVision-Kamerasystem, der E18 kombiniert es zusätzlich mit GNSS.

Welcher Eufy-Mähroboter eignet sich für Hanglagen?

E15 und E18 schaffen laut Herstellerangaben bis zu 40 % Steigung und sind damit für die meisten Hanggärten geeignet. Für den C15 nennt Eufy keine vergleichbar hohe Steigfähigkeit – er ist vor allem für ebene bis leicht geneigte Flächen gedacht.

Sind die Modelle igel- und tierfreundlich?

Ja, alle drei Modelle sind laut Herstellerangaben auf ein igel- und tierfreundliches Fahrverhalten ausgelegt: Die Kamera-KI soll Kleintiere erkennen und ihnen ausweichen. Zusätzlich gilt die allgemeine Empfehlung, bevorzugt tagsüber mähen zu lassen, da Igel nachtaktiv sind.

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