Mähroboter-Glossar
Von A wie App-Steuerung bis U wie Ultraschallsensor — hier findest du alle wichtigen Fachbegriffe rund um Mähroboter verständlich erklärt.
A
- App-Steuerung
- Steuerung des Mähroboters über eine Smartphone-App. Ermöglicht das Einstellen von Mähzeiten, Schnitthöhe und Mähzonen aus der Ferne. Viele aktuelle Modelle bieten zusätzlich Statusmeldungen und GPS-Tracking.
Mehr dazu: Mähroboter & Smart Home
B
- Begrenzungsdraht
- Ein im Boden verlegtes Kabel, das dem Mähroboter die Mähfläche markiert. Der Draht erzeugt ein schwaches Magnetfeld, an dem sich der Roboter orientiert. Neuere Modelle mit RTK-Navigation oder Kamerasystemen kommen ohne Begrenzungsdraht aus.
Mehr dazu: Installation des Begrenzungsdrahts , Mähroboter ohne Begrenzungsdraht
E
- Engpassfunktion
- Eine spezielle Navigationsfunktion, die es dem Mähroboter erlaubt, schmale Durchgänge (Engstellen) zwischen zwei Rasenflächen zu durchfahren. Ohne diese Funktion würde der Roboter am Engpass umdrehen und die dahinterliegende Fläche nicht erreichen.
Mehr dazu: Mähroboter für kleine Gärten
K
- Kantenmähfunktion
- Die Fähigkeit eines Mähroboters, bis dicht an Rasenkanten, Beeteinfassungen oder Mauern zu mähen. Modelle mit seitlich überstehenden Messern oder speziellen Kantenrädern erreichen eine nahezu vollständige Kantenabdeckung, sodass manuelles Nachschneiden entfällt.
Mehr dazu: Mähroboter mit Kantenschnitt 2026
- Kippschutz
- Ein Sicherheitssensor, der erkennt, wenn der Mähroboter angehoben oder gekippt wird. Die Messer stoppen sofort, um Verletzungen zu verhindern. Der Kippschutz ist bei allen modernen Mährobotern Standard.
Mehr dazu: Sicherheit für Kinder & Haustiere
L
- Ladestation
- Die Basisstation, an der der Mähroboter seinen Akku auflädt. Der Roboter fährt automatisch zur Ladestation zurück, wenn der Akkustand niedrig ist oder die programmierte Mähzeit endet. Die Positionierung beeinflusst die Effizienz und die Geräuschbelastung für Nachbarn.
Mehr dazu: Mähroboter-Garagen im Vergleich
M
- Mähplan
- Der programmierte Zeitplan, nach dem der Mähroboter seine Mähvorgänge durchführt. Moderne Modelle berücksichtigen Wochentage, Tageszeiten und teilweise sogar das Rasenwachstum (SensorControl). Ein guter Mähplan respektiert gesetzliche Ruhezeiten und nachbarschaftliche Rücksicht.
Mehr dazu: Lautstärke & Ruhezeiten
- Mähzonen
- Separat definierte Bereiche innerhalb der Gesamtmähfläche. Der Mähroboter kann jeder Zone eigene Mähzeiten, Schnitthöhen oder Mähfrequenzen zuweisen. Das ist besonders nützlich bei unterschiedlichen Rasentypen oder Schattenbereichen im Garten.
Mehr dazu: Mähroboter für große Gärten
- Mulchen
- Das Zerkleinern des abgeschnittenen Grases in feine Schnipsel, die auf dem Rasen liegen bleiben. Sie zersetzen sich schnell und führen dem Boden Nährstoffe wie Stickstoff, Kalium und Phosphor zu. Alle Mähroboter arbeiten nach diesem Prinzip — ein Fangkorb ist nicht nötig.
Mehr dazu: Mähroboter & Rasengesundheit
P
- PIN-Code
- Eine Sicherheitsfunktion zum Diebstahlschutz. Der Mähroboter verlangt nach dem Anheben oder bei der Inbetriebnahme die Eingabe eines persönlichen PIN-Codes. Ohne korrekten Code ist der Roboter nicht nutzbar.
Mehr dazu: Diebstahlschutz für Mähroboter
R
- Regensensor
- Ein Sensor, der Niederschlag erkennt und den Mähroboter bei Regen automatisch zur Ladestation zurückschickt. Das Mähen bei Nässe führt zu unsauberem Schnitt, verklumptem Gras und Spurrillen im weichen Boden. Nicht alle Modelle haben einen eingebauten Regensensor — bei manchen lässt er sich nachrüsten.
Mehr dazu: Mähroboter & Rasengesundheit
- RTK-Navigation
- Real Time Kinematic — ein satellitengestütztes Navigationssystem mit zentimetergenauer Positionierung. Mähroboter mit RTK-Navigation benötigen keinen Begrenzungsdraht und mähen in systematischen Bahnen statt im Zufallsmuster. Das Ergebnis: schnellere Flächenabdeckung und gleichmäßigeres Schnittbild.
Mehr dazu: Mähroboter ohne Begrenzungsdraht
S
- Schnittbreite
- Die Breite des Mähwerks in Zentimetern. Eine größere Schnittbreite (z. B. 24 cm statt 16 cm) bedeutet, dass der Roboter bei jeder Bahn mehr Fläche abdeckt und seine Arbeit schneller erledigt. Für große Gärten sind Modelle mit breiterem Mähwerk effizienter.
Mehr dazu: Große Gärten: Welcher Mähroboter passt?
- Schnitthöhe
- Die einstellbare Höhe, auf die der Mähroboter das Gras kürzt — typischerweise zwischen 20 und 60 mm. Die optimale Schnitthöhe hängt von der Jahreszeit, dem Rasentyp und den Wetterbedingungen ab. Im Hochsommer sollte die Schnitthöhe höher eingestellt werden, um den Boden vor Austrocknung zu schützen.
Mehr dazu: Mähroboter & Rasengesundheit
- Spiralmähen
- Ein spezielles Mähmuster, bei dem der Roboter in einer engen Spirale fährt, um besonders hohe oder dichte Grasstellen intensiver zu bearbeiten. Einige Modelle aktivieren das Spiralmähen automatisch, wenn die Sensoren erhöhten Widerstand erkennen.
- Stoßsensor
- Ein Sensor, der Kollisionen mit Hindernissen erkennt. Bei Kontakt stoppt der Mähroboter, fährt ein Stück zurück und wählt eine neue Richtung. Hochwertigere Modelle verfügen zusätzlich über Ultraschallsensoren, die Hindernisse berührungslos erkennen.
Mehr dazu: Sicherheit für Kinder & Haustiere
- Suchkabel
- Ein zusätzliches Kabel neben dem Begrenzungsdraht, das dem Mähroboter als Leitlinie zur Ladestation oder zu entfernten Rasenbereichen dient. Das Suchkabel beschleunigt die Navigation, besonders in verwinkelten Gärten oder bei langen Wegen zur Ladestation.
Mehr dazu: Installation des Begrenzungsdrahts
U
- Ultraschallsensor
- Ein Sensor, der Hindernisse über Schallwellen erkennt, bevor der Mähroboter sie berührt. Anders als der Stoßsensor ermöglicht der Ultraschallsensor eine berührungslose Hinderniserkennung. Das schont sowohl den Roboter als auch empfindliche Pflanzen oder Gegenstände im Garten.
Mehr dazu: Sicherheit für Kinder & Haustiere