Eufy E5 vs E15 vs E18: Welcher Mähroboter für deinen Garten?

Redaktion

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Eufy ist die Smart-Home-Marke von Anker – bekannt für Akkus, Saugroboter und Überwachungskameras. Mit der Mähroboter-Linie ist der Hersteller inzwischen auch im Garten angekommen, und 2026 stehen gleich drei Modelle nebeneinander im Regal: der E5 als Einstieg, dazu E15 und E18 als neue Generation mit deutlich verbesserter Navigation und Kantenschnitt. Alle drei mähen kabellos, ohne Begrenzungsdraht und ohne fest installierten RTK-Mast. Doch die Unterschiede bei Fläche, Steigung und Navigationstechnik sind erheblich – und genau die entscheiden darüber, welches Modell zu deinem Garten passt.

In diesem Vergleich schauen wir uns die drei Modelle im Detail an, stellen ihre technischen Daten gegenüber und geben eine klare Empfehlung nach Gartengröße und Budget. Vorab eine Einordnung: Der E5 war der Einstieg in die Eufy-Mähroboter, während E15 und E18 die 2026-Generation bilden. Der Schritt vom E5 zum E15 ist dabei nicht nur ein bisschen mehr Fläche – es ist der Wechsel von einer einfachen Kamera-plus-Gyroskop-Navigation hin zur TrueVision-KI mit zwei Frontkameras. Genau hier liegt der eigentliche Generationssprung.

Eufy E5: der Einstieg für kleine Gärten

Der Eufy e5 ist das günstigste der drei Modelle und richtet sich an Besitzer kleiner Gärten. Laut Herstellerangaben mäht er Flächen bis 500 m² und navigiert über eine Kombination aus Kamera und Gyroskop. Das genügt, um sich in überschaubaren, eher geradlinigen Gärten zu orientieren – ohne Begrenzungsdraht und ohne externe Basisstation.

Mit 18 cm Schnittbreite, rund 7 kg Gewicht und einer Lautstärke von etwa 55 dB ist der E5 kompakt und leise. Regensensor und Zeitplanung sind an Bord, ebenso die Anbindung an das Eufy- und Anker-Smart-Home. Wer ohnehin Geräte aus diesem Ökosystem nutzt, bekommt hier eine stimmige App-Integration.

Stärken: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für den Einstieg attraktiv, die Einrichtung ohne Draht unkompliziert, und für kleine, ebene Rasenflächen liefert der E5 solide Ergebnisse. Die kompakte Bauform kommt auch mit schmaleren Durchgängen zurecht.

Grenzen: Hier muss man ehrlich sein. Die Flächenleistung von 500 m² ist klein – für mittelgroße oder große Gärten ist der E5 schlicht nicht gemacht. Auch die Steigfähigkeit von laut Herstellerangaben 25 % limitiert ihn auf ebene bis leicht geneigte Grundstücke. Und: Wie alle drei Modelle ist der E5 noch vergleichsweise neu, belastbare Langzeiterfahrungen über mehrere Saisons hinweg fehlen entsprechend.

Geeignet für: Kleine, überwiegend ebene Gärten bis 500 m² ohne nennenswerte Hanglagen. Wer einen kompakten Stadtgarten hat, findet im E5 einen passenden Einstieg – mehr dazu in unserer Übersicht zu Mährobotern für kleine Gärten.

Preis: ca. 1.099 EUR (laut Herstellerangaben)


Eufy E15: der Generationssprung in der Mittelklasse

Der Eufy E15 Mähroboter ist das Modell, an dem sich der Unterschied zwischen Einstieg und neuer Generation am deutlichsten zeigt. Der Preis liegt laut Herstellerangaben auf ähnlichem Niveau wie beim E5 (ca. 1.099 EUR), die Technik darunter ist aber eine andere Liga.

Im Zentrum steht TrueVision: zwei Frontkameras kombiniert mit KI-gestützter Auswertung. Während der E5 mit einer einzelnen Kamera plus Gyroskop arbeitet, kann das Zwei-Kamera-System des E15 die Umgebung räumlicher erfassen und Hindernisse zuverlässiger einordnen. Das Ganze funktioniert weiterhin kabellos – ohne Begrenzungsdraht und, anders als bei vielen Wettbewerbern, auch ohne RTK-Mast. Wer den Unterschied zwischen Kamera-, RTK- und LiDAR-Navigation grundsätzlich verstehen will, findet eine Einordnung in unserem Vergleich der KI-Vision-Mähroboter 2026 sowie im Überblick zur LiDAR-Technologie.

Dazu kommen zwei konkrete Funktionsvorteile gegenüber dem E5: ein Präzisions-Kantenschnitt für sauberere Ränder und ein igelsicheres Fahrverhalten, das Wildtiere im Garten schützen soll. Die Flächenleistung steigt laut Herstellerangaben auf bis zu 800 m², die Steigfähigkeit auf bis zu 40 %.

Stärken: Die TrueVision-Navigation ist der eigentliche Mehrwert – sie macht den E15 in verwinkelteren oder hindernisreicheren Gärten alltagstauglicher als den E5. Der Präzisions-Kantenschnitt reduziert die manuelle Nacharbeit am Rand, und die 40 % Steigung öffnen die Tür für Gärten mit Gefälle. Das igelsichere Fahrverhalten ist ein sinnvoller Pluspunkt für alle, die abends mähen lassen.

Grenzen: Der E15 verzichtet bewusst auf RTK. In sehr stark verwinkelten oder unübersichtlichen Gärten kann die reine Kameranavigation laut Herstellerangaben weniger präzise sein als ein RTK-gestütztes System. Die Fläche ist mit 800 m² für die meisten Privatgärten ausreichend, für große Grundstücke aber zu knapp. Und auch hier gilt: Als neues Modell fehlt dem E15 noch die Langzeiterfahrung über mehrere Mähsaisons.

Geeignet für: Mittelgroße Gärten bis 800 m², auch mit Hanglagen bis 40 % und einer überschaubaren Zahl an Hindernissen oder Beeteinfassungen.

Preis: ca. 1.099 EUR (laut Herstellerangaben)


Eufy E18: für große Gärten mit GNSS-Unterstützung

Der Eufy E18 Mähroboter ist das Spitzenmodell der drei und auf große Flächen ausgelegt. Laut Herstellerangaben mäht er bis zu 1.200 m² und bringt dafür rund 120 Minuten Laufzeit mit – genug, um auch ausgedehnte Rasenflächen in einem Durchgang oder mit wenigen Ladepausen zu bewältigen.

Technisch baut der E18 auf der TrueVision-Navigation auf, ergänzt sie aber um eine entscheidende Komponente: GNSS-Ortung (Satellitennavigation). Während der E15 rein über Kameras navigiert, kombiniert der E18 das Vision-SLAM-Verfahren mit Satellitendaten. Das soll die Orientierung auf großen, offenen Flächen robuster machen, auf denen reine Kameranavigation an ihre Grenzen kommt. Kantenschnitt und ein igel- und tierfreundliches Fahrverhalten sind ebenfalls an Bord, die Steigfähigkeit liegt wie beim E15 bei bis zu 40 %.

Stärken: Die Kombination aus Vision-SLAM und GNSS ist auf großen Flächen die robustere Lösung. Die hohe Flächenleistung von 1.200 m² und die lange Laufzeit machen den E18 zur ersten Wahl unter den drei Modellen für ausgedehnte Gärten. Kantenschnitt und tierfreundliches Fahrverhalten übernimmt er vom E15.

Grenzen: Der E18 ist laut Herstellerangaben das teuerste Modell (ca. 1.399 EUR) – der Aufpreis gegenüber dem E15 lohnt sich vor allem dann, wenn die Fläche es verlangt. Die GNSS-Ortung braucht zudem freie Sicht zum Himmel: Unter dichten Baumkronen oder in stark verschatteten Gartenbereichen fällt dieser Vorteil schwächer aus. Und wie bei E5 und E15 ist auch der E18 ein neues Modell ohne mehrjährige Praxiserfahrung.

Geeignet für: Große Gärten von etwa 800 bis 1.200 m², auch mit Hanglagen bis 40 % und offenen Flächen, auf denen die GNSS-Unterstützung ihre Stärken ausspielt. Eine breitere Auswahl für solche Grundstücke findest du in unserer Übersicht zu Mährobotern für große Gärten.

Preis: ca. 1.399 EUR (laut Herstellerangaben)


Vergleichstabelle: Eufy E5 vs E15 vs E18

KriteriumEufy E5Eufy E15Eufy E18
Maximale Flächebis 500 m²bis 800 m²bis 1.200 m²
NavigationKamera + GyroskopTrueVision (2 Kameras + KI)TrueVision Vision-SLAM + GNSS
Max. Steigung25 %bis 40 %bis 40 %
Kantenschnittnicht im FokusPräzisions-KantenschnittKantenschnitt
Schnittbreite18 cmk. A.k. A.
Laufzeitk. A.k. A.ca. 120 min
Tierschutzigelsicherigel- und tierfreundlich
Begrenzungsdrahtnicht erforderlichnicht erforderlichnicht erforderlich
RTK-Mastnicht erforderlichnicht erforderlichnicht erforderlich
Preis (laut Herstellerangaben)ca. 1.099 EURca. 1.099 EURca. 1.399 EUR

Alle Angaben in dieser Tabelle stammen laut Herstellerangaben von Eufy. Bemerkenswert ist vor allem die Lücke zwischen E5 und der neuen Generation: Sie betrifft nicht nur Fläche und Steigung, sondern mit dem Wechsel von Kamera-plus-Gyroskop auf TrueVision-KI auch die grundlegende Art, wie sich die Roboter im Garten orientieren.

Welches Modell für welchen Garten?

Die Wahl hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Gartengröße und Budget. Hier die klare Einordnung.

Nach Gartengröße

  • Bis 500 m², eben, wenige Hindernisse: Der Eufy E5 reicht aus. Wer einen kleinen, überschaubaren Garten hat, zahlt beim E15 oder E18 für Reserven, die er nie nutzt.
  • 500 bis 800 m², auch mit Hanglagen oder Beeteinfassungen: Der Eufy E15 ist die richtige Wahl. TrueVision, Kantenschnitt und 40 % Steigung decken die typischen Anforderungen mittelgroßer Gärten ab.
  • 800 bis 1.200 m², offene oder große Flächen: Der Eufy E18. Die zusätzliche GNSS-Ortung und die lange Laufzeit sind hier kein Luxus, sondern notwendig, damit der Roboter die Fläche zuverlässig und in vertretbarer Zeit abarbeitet.

Nach Budget

  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis im Einstieg: Der E5 für kleine Gärten – günstig und für seinen Zweck ausreichend.
  • Größter Mehrwert pro Euro: Der E15. Bei nahezu gleichem Preis wie der E5 bekommt man die deutlich bessere TrueVision-Navigation, Kantenschnitt und mehr Fläche. Für die meisten Privatgärten ist das das stimmigste Gesamtpaket.
  • Wenn die Fläche es verlangt: Der E18. Der Aufpreis von rund 300 EUR gegenüber dem E15 ist sinnvoll investiert, sobald der Garten Richtung 1.000 m² und mehr geht – darunter zahlt man für Reserven, die man nicht braucht.

Wer noch grundsätzlicher nach dem passenden Modell sucht und auch andere Marken in Betracht zieht, findet eine breite Einordnung in unserem Mähroboter-Vergleich 2026.

Lohnt sich das Upgrade vom E5?

Die Frage stellt sich auf zwei Arten: Lohnt sich für Neukäufer der Griff zur neuen Generation statt zum E5 – und lohnt sich für bestehende E5-Besitzer ein Wechsel?

Für Neukäufer ist die Antwort meistens klar: Der E15 kostet laut Herstellerangaben kaum mehr als der E5, bietet aber spürbar mehr. Der Wechsel von einer einzelnen Kamera mit Gyroskop hin zur TrueVision-KI mit zwei Kameras ist der eigentliche Generationssprung. Dazu kommen Präzisions-Kantenschnitt, deutlich mehr Steigfähigkeit (40 statt 25 %) und mehr Fläche (800 statt 500 m²). Solange dein Garten nicht so klein ist, dass der E5 wirklich exakt passt, ist der E15 das rundere Angebot. Nur wer einen sehr kleinen, ebenen Garten hat und das Budget eng kalkuliert, fährt mit dem E5 weiterhin richtig.

Für bestehende E5-Besitzer ist die Rechnung nüchterner. Ein funktionierender Mähroboter ist ein funktionierender Mähroboter – ein Wechsel lohnt sich nur, wenn der E5 an konkrete Grenzen stößt. Das ist typischerweise der Fall, wenn:

  • der Garten gewachsen ist oder du umgezogen bist und die 500 m² nicht mehr reichen,
  • es Hanglagen über 25 % gibt, an denen der E5 scheitert,
  • der ungemähte Randstreifen stört und dich der Präzisions-Kantenschnitt des E15 reizt,
  • oder die Kameranavigation des E5 in deinem verwinkelten Garten an ihre Grenzen kommt.

Trifft keiner dieser Punkte zu, gibt es keinen zwingenden Grund zu wechseln. Trifft einer oder mehrere zu, ist der E15 die naheliegende Upgrade-Stufe – und der E18 erst dann, wenn die Fläche in Richtung 1.000 m² und mehr geht.

Ein ehrliches Wort zum Schluss dieser Abwägung: Alle drei Modelle sind noch jung am Markt. Belastbare Langzeiterfahrungen zu Haltbarkeit, Ersatzteilversorgung und Software-Pflege über mehrere Saisons hinweg fehlen entsprechend. Wer auf maximale Erfahrungswerte Wert legt, sollte das einkalkulieren und gegebenenfalls auch etablierte Alternativen prüfen.

Fazit

Die Eufy-Linie deckt mit drei Modellen einen breiten Bereich ab – von kleinen Stadtgärten bis zu großen Grundstücken. Der E5 ist der solide Einstieg für kleine, ebene Gärten bis 500 m². Der E15 ist für die meisten Käufer das stimmigste Angebot: Bei kaum höherem Preis bringt er mit TrueVision, Kantenschnitt und 40 % Steigfähigkeit den eigentlichen Generationssprung. Der E18 ist die richtige Wahl, wenn die Fläche es verlangt – seine GNSS-Unterstützung und die lange Laufzeit spielen ihre Stärken auf großen, offenen Flächen aus.

Kurz gesagt: Orientiere dich zuerst an der Gartengröße, dann am Budget. Für die meisten Privatgärten führt der Weg zum E15. Wer deutlich mehr Fläche hat, greift zum E18 – und wer wirklich nur einen kleinen Rasen mähen lässt, fährt mit dem E5 günstig und ausreichend.

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  • Kabellos — kein Begrenzungsdraht
  • Integration in eufy/Anker Smart-Home
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Neu auf dem Markt (wenig Langzeiterfahrung)
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  • Begrenzte Steigungsfähigkeit
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  • TrueVision mit 2 Frontkameras und KI navigiert kabellos – kein RTK und kein Draht nötig
  • Präzisions-Kantenschnitt für saubere Ränder
  • Igelsicheres Fahrverhalten schützt Wildtiere
  • Kein RTK – bei stark verwinkelten Gärten weniger präzise
  • Auf Flächen bis 800 m² ausgelegt
  • Neues Modell, Langzeiterfahrung noch gering
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  • GNSS-Ortung braucht freie Sicht zum Himmel – unter dichten Bäumen schwächer
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Preis vom 27.05.2026

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Hauptunterschied zwischen Eufy E5 und E15?

Der größte Sprung liegt bei Navigation und Fläche. Der E5 navigiert laut Herstellerangaben per einzelner Kamera plus Gyroskop und ist für Gärten bis 500 m² ausgelegt. Der E15 nutzt das neuere TrueVision-System mit zwei Frontkameras und KI, schafft bis 800 m² und bietet zusätzlich einen Präzisions-Kantenschnitt sowie bis zu 40 % Steigfähigkeit.

Lohnt sich der Aufpreis vom E15 zum E18?

Das hängt vor allem von der Gartengröße ab. E15 und E18 kosten laut Herstellerangaben etwa 1.099 bzw. 1.399 EUR. Der E18 ergänzt die TrueVision-Navigation um GNSS-Ortung und schafft bis zu 1.200 m² mit rund 120 Minuten Laufzeit. Für Gärten bis 800 m² reicht der E15; ab etwa 800 bis 1.200 m² rechtfertigt der E18 seinen Aufpreis.

Brauchen die Eufy-Mähroboter einen Begrenzungsdraht?

Nein. Alle drei Modelle arbeiten laut Herstellerangaben kabellos und ohne verlegten Begrenzungsdraht. Die Grenzen werden per Kameranavigation und App definiert. Der E5 nutzt Kamera plus Gyroskop, E15 und E18 das TrueVision-System, der E18 zusätzlich GNSS.

Welcher Eufy-Mähroboter eignet sich für Hanglagen?

E15 und E18 schaffen laut Herstellerangaben bis zu 40 % Steigung und sind damit für die meisten Hanggärten geeignet. Der E5 ist mit 25 % deutlich limitierter und eignet sich vor allem für ebene bis leicht geneigte Flächen.

Sind die Modelle igel- und tierfreundlich?

E15 und E18 sind laut Herstellerangaben auf ein igel- und tierfreundliches Fahrverhalten ausgelegt, das Wildtiere im Garten schützen soll. Beim E5 steht dieser Schwerpunkt weniger im Vordergrund. Wer abends oder nachts mäht und Wildtiere im Garten hat, fährt mit E15 oder E18 besser.

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