Segway Navimow i2 & X4: Das neue 2026er Lineup im Überblick

Redaktion

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CES 2026: Segway baut das Navimow-Portfolio massiv aus

Auf der CES im Januar 2026 hat Segway Navimow die größte Produktoffensive seit dem Markenstart gezeigt: gleich mehrere neue Serien auf einen Schlag — die X4-Serie für große Grundstücke, der i2 AWD als erster Allrad-Mähroboter der Einstiegsklasse, dazu i2 LiDAR und i2 LiDAR Pro sowie eine neue H2-Serie. Seit Ende März 2026 sind die neuen Modelle in Deutschland erhältlich — über den Navimow-Shop, den Fachhandel und Segways eigenen Amazon-Markenshop.

Die spannendere Frage für dich als Käufer: Lohnen sich die Neuen — oder ist gerade jetzt der beste Moment, einen der bewährten (und inzwischen deutlich günstigeren) Vorgänger zu kaufen? Beides gehen wir durch.

Bisher galt: Allradantrieb gibt es nur im Premium-Segment ab etwa 2.000 Euro — bei Mammotion LUBA, Dreame A3 AWD und Co. Der i2 AWD bricht diese Regel. Segway spendiert der kleinen i-Serie einen Drei-Rad-Antrieb, also ein zusätzlich angetriebenes drittes Rad, und macht sie damit zum ersten Einstiegs-Mähroboter mit echter Allrad-Traktion.

Die Kernpunkte laut Hersteller:

  • 45 % Steigung (24°) — deutlich mehr als die 30 % des Vorgängers i105E,
  • spürbar mehr Stabilität auf matschigem, rutschigem oder unebenem Untergrund,
  • bis zu 30 % mehr Laufzeit im Vergleich zur Vorgängergeneration, weil das dritte angetriebene Rad effizienter arbeitet,
  • Start in Deutschland ab 999 Euro (i205 AWD, bis 500 m²); in den USA gibt es zusätzlich den i210 AWD für Flächen bis rund 1.000 m².

Parallel dazu bringt Segway den i2 LiDAR und i2 LiDAR Pro — die Einstiegsserie bekommt damit erstmals LiDAR-Navigation, die bisher der H-Serie vorbehalten war.

Einordnung: Für flache Stadtgärten ändert der Allradantrieb wenig. Interessant wird der i2 AWD, wenn dein Garten Böschungen, eine Hanglage oder schwierige Bodenverhältnisse hat — also genau die Fälle, in denen zweiradgetriebene Einsteiger-Roboter durchdrehen oder Bahnen versetzen. Was Steigungen für Mähroboter generell bedeuten, liest du im Ratgeber Mähroboter für Steigungen und unebenes Gelände.

Die X4-Serie ist Segways neues Flaggschiff und zielt direkt auf Mammotion LUBA 3 und Dreame A3 AWD Pro. Die Eckdaten laut Segway:

ModellFlächePreis (DE)
X420bis 2.000 m²2.499 €
X430bis 3.000 m²2.799 €
X450bis 5.000 m²3.199 €

Alle drei Modelle teilen sich die Plattform:

  • Allradantrieb mit „Xero-turn”-Wendetechnik, die laut Segway rasenschonend auf der Stelle wendet,
  • bis zu 84 % Steigung (40°) — damit spielt der X4 in derselben Liga wie die 80-%-Angaben von Mammotion und Dreame,
  • zwei 180-Watt-Mähmotoren; Fachmedien wie Notebookcheck berichten von insgesamt 12 Messern,
  • Mobilfunk-RTK ohne Antenne: Statt einer RTK-Basisstation im Garten nutzt der X4 Triple-Frequenz-Netzwerk-RTK über Mobilfunk, kombiniert mit 360°-VSLAM-Kameranavigation und visuell-inertialer Odometrie. Die Mobilfunkdaten sind nach Herstellerangaben ohne Zusatzkosten enthalten.

Gerade der letzte Punkt ist bemerkenswert: Die Antennen-Installation war bisher die größte Hürde bei RTK-Systemen — Stichwort freie Sicht zum Himmel. Wie sich die Navigationskonzepte grundsätzlich unterscheiden, zeigt unser Duell der Allrad-Flaggschiffe: LUBA 3 vs. Dreame A3 AWD Pro — dort tritt RTK gegen reines LiDAR an, und der X4 positioniert sich mit seinem Hybrid-Ansatz genau dazwischen.

Neu kaufen oder zum reduzierten Vorgänger greifen?

Jede neue Generation drückt die Preise der alten — und genau da liegt aktuell die eigentliche Kaufgelegenheit. Die Vorgängermodelle sind ausgereift, seit Jahren im Feld bewährt und inzwischen deutlich günstiger zu haben:

  • Der Segway Navimow i105E kostet aktuell rund 650 Euro — mehr als 300 Euro unter dem Einstiegspreis der neuen i2-AWD-Serie. Für flache bis leicht geneigte Gärten bis 500 m² (bis 30 % Steigung) bekommst du hier das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Navimow-Lineup.
  • Der Segway Navimow H215E deckt mit LiDAR-Navigation (EFLS 3.0) bis zu 1.500 m² und 40 % Steigung ab — für rund 2.000 Euro liegt er auf X420-Niveau, bringt aber die bewährte H-Serien-Plattform mit automatischem Kantenschnitt mit.

Die einfache Entscheidungsmatrix:

Dein GartenUnsere Einschätzung
Flach bis leicht geneigt, bis 500 m²i105E — der Neupreis-Vorteil ist zu groß
Bis 500 m², aber Hang/Matsch/Unebenheiteni2 AWD — dafür wurde er gebaut
500–1.500 m², normale SteigungH215E — LiDAR-Navigation zum reduzierten Kurs
Über 1.500 m² oder Steigung über 40 %X4-Serie (oder LUBA 3 / Dreame A3 AWD Pro vergleichen)

Kurz gesagt: Die neuen Modelle lösen echte Probleme — Traktion in der Einstiegsklasse, Großflächen ohne Antenne. Wenn du diese Probleme nicht hast, ist 2026 vor allem ein sehr gutes Jahr, um einen bewährten Navimow günstig zu kaufen.

Wie schlägt sich Navimow gegen die Konkurrenz?

Mit dem 2026er Lineup schließt Segway die letzten Lücken zum Wettbewerb: Allrad in der Einstiegsklasse hat aktuell kein anderer Hersteller, und beim antennenfreien RTK zieht Navimow mit Mammotions iNavi-Konzept gleich. Wo die Marken traditionell ihre Stärken haben — Segway bei App und Einrichtung, Mammotion bei Gelände und Fläche — haben wir im großen Marken-Duell Segway Navimow vs. Mammotion LUBA aufgeschlüsselt.

Wir nehmen die neuen Modelle in unsere Vergleiche auf, sobald belastbare Praxiserfahrungen und stabile Straßenpreise vorliegen — die UVPs der ersten Monate sagen erfahrungsgemäß wenig darüber, wo sich die Preise zur Hochsaison einpendeln.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist das Besondere am Navimow i2 AWD?

Der i2 AWD ist der erste Allrad-Mähroboter der Einstiegsklasse: Sein Drei-Rad-Antrieb schafft laut Segway 45 % Steigung (24°) und soll auf matschigem oder rutschigem Untergrund deutlich stabiler laufen als die zweiradgetriebenen Vorgänger. Dazu verspricht Segway bis zu 30 % mehr Laufzeit. In Deutschland startet die Serie ab 999 Euro (i205 AWD, bis 500 m²).

Was kostet die Navimow X4-Serie in Deutschland?

Die deutschen Preise: X420 für 2.499 Euro (bis 2.000 m²), X430 für 2.799 Euro (bis 3.000 m²) und X450 für 3.199 Euro (bis 5.000 m²). Alle drei schaffen laut Segway bis zu 84 % Steigung (40°) dank Allradantrieb.

Brauchen die neuen Navimow-Modelle noch eine RTK-Antenne im Garten?

Nein. Das 2026er Lineup nutzt Mobilfunk-basiertes Netzwerk-RTK in Kombination mit 360°-VSLAM und visuell-inertialer Odometrie — die klassische RTK-Antenne auf dem Rasen entfällt komplett. Die benötigten Mobilfunkdaten stellt Segway nach eigenen Angaben ohne Zusatzkosten bereit.

Lohnt sich jetzt noch der Kauf eines Navimow i105E oder H215E?

Ja, wenn dein Garten dazu passt. Der i105E ist mit rund 650 Euro deutlich günstiger als jedes neue i2-Modell und für flache Gärten bis 500 m² völlig ausreichend. Der H215E bietet LiDAR-Navigation für bis zu 1.500 m². Die neuen Modelle lohnen sich vor allem bei Steigungen über 30–40 % oder Flächen über 1.500 m².

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